Ja, ja da steht die Numerik-Klausur vor der Tür und in der Vorlesung wird die Übungsklausur der vorherigen Woche besprochen (die doch vielen schwer gefallen war). Und siehe da, es ist doch eigentlich ganz einfach, denn was bisher noch in keiner Übung oder Übungszettel erwähnt worden war, wurde plötzlich in der Musterlösung des Dozenten angewandt. Das oberste Gebot der Numerik (speziell in der Numerik der linearen Algebra): Du sollst nicht invertieren!
Tja, das ein oder andere Mal ist man dann doch froh über das Angebot einer Probeklausur, denn der Übungsleiter (und da mit der Verfasser der Übungszettel), fand es gar nicht so schlimm gelengtlich ein paar Matrizen zu invertieren und hatte dem entsprechend sämtliche Musterlösungen mit den Inversen der Matrizen vorrechnen lassen und immer drauf bestanden, dass es ja nicht so schlimm sei diese „kleine Rechnung“ auszuführen. Probleme ergaben sich erst nach der Verteilung der Übungsklausuren, die Partout nicht zu den Aussagen des Übungsleiter passen wollte (Sprich die Inverse war einigermaßen unbequem in den Rechnungen).
In diesem Sinne wünsche ich euch allen viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen.